US-Army in Neu-Ulm
Captain Robert C. Wiley, 1943

1953 | Captain Wiley

Robert Calvin Wiley wurde am 3. Juni 1907 in Richhill, Pennsylvania als das älteste von sieben Kindern geboren.

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US-Army in Neu-Ulm
Wiley-Barracks Einfahrt, 1965 (Hörger)

1978 | Einfahrt Wiley Barracks

Der Wasserturm mit seiner markanten rotweißen Bemalung ist heute noch das Wahrzeichen des Wileys. Für den US-Standort waren eine unabhängige Wasser- und Stromversorgung wichtig, um nicht von der Versorgung durch deutsche Unternehmen abhängig zu sein.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Stadtjubiläum 2011, Faßanstich durch Oberbürgermeister Gerold Noerenberg

2011 | Stadtjubiläum „200 Jahre Neu-Ulm“

2011 stand ganz im Zeichen des 200. Geburtstages Neu-Ulms. Mit verschiedenen Veranstaltungen haben die Stadt, die Bürger, die Vereine und die Wirtschaft das Jubiläum gefeiert.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Landesgartenschau 2008

2008 | Landesgartenschau

Mit der Landesgartenschau 2008 bekam die Stadt die einmalige Möglichkeit städtebauliche Großprojekte mit bestehenden und neuen Grünanlagen im Glacis-Park sowie auf dem Wiley-Gelände zu einem großen grünen Netz zu verknüpfen.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Bahntieferlegung Neu-Ulm, Bauarbeiten für den Fußgängersteg, 2006, (Furthmair)

2007 | Bahntieferlegung

Verstärkt wird der Wandel durch die Verwirklichung weiterer Großprojekte.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Eröffnungstag der Landesgartenschau in den Glacisanlagen Neu-Ulm, 1980

ab 1980 | Prozess des Wandels

1980 fand die erste Landesgartenschau statt. Neu-Ulm befindet sich von nun an in einem dynamischen Prozess des Wandels.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Karte der Eingemeindungen

ab 1970 | Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform der 70er Jahre vergrößerte sich die Stadt durch die Eingemeindung von neun umliegenden und bis dahin eigenständigen Ortschaften auf die heutige Fläche von 80 qkm. 1975 wurde das Wohn- und Geschäftshaus „Donaucenter“ bezogen, 1977 entstanden das Kultur- und Tagungszentrum Edwin-Scharff-Haus und das Edwin Scharff Museum.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Bautätigkeiten ab 1948 (StANU Mangold)

ab 1948 | Neu-Ulm vergrößert sich

Von 1948 bis 1972 erlangte Neu-Ulm erneut den Status einer kreisfreien Stadt. Ersten Wiederaufbauten und Neubauten der 50er Jahre folgte der Bauboom der 60er und 70er Jahre.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Nach dem Luftangriff auf Neu-Ulm am 04.03.1945

1945 | Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Zwischen 1934 und 1945 hat die Stadt wieder eine Garnison. Die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges endet für Neu-Ulm mit den schweren Bombenangriffen im Dezember 1944 und März 1945 verheerend. 80% aller Gebäude werden zerstört.

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Neu-Ulmer Meilensteine
St. Johann Baptist (StANU Mangold)

ab 1922 | St. Johann Baptist

Städtebaulich interessant ist der 1922 bis 1926 erfolgte Umbau der katholischen Stadtpfarrkirche durch Dominikus Böhm. Die Kirche St. Johann Baptist ist ein frühes Beispiel moderner Sakralbaukunst.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Firma Grosse Webereimaschinen GmbH, Schaftmaschinenmontage (StANU Mangold)

ab 1919 | Neue Wirtschaftsausrichtung

Nach dem für das Deutsche Reich verlorenen Ersten Weltkrieg muss die Neu-Ulmer Garnison aufgelöst werden. Dies bedeutet vor allem für die einseitig auf das Militär ausgerichtete Wirtschaft Neu-Ulms, dass sie sich neu orientieren muss. Dies gelingt und die Stadt erlebt nach 1919 eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung. Neu-Ulm ist bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eine vermögende Stadt.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Walldurchbruch bei Curtine 8, Schützenstraße

ab 1906 | Festungsring wird durchbrochen

Der 1906 abgeschlossene Grundstückskauf der inneren Umwallung gibt der Stadtentwicklung einen enormen Schub und befreit die Stadt von ihrem längst zu eng gewordenen Korsett: Die Festungswälle werden an manchen Stellen durchbrochen.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Marienstraße mit Löwenbrauerei um 1905 (StANU Metz)

ab 1891 | Aufwärtsentwicklung

Josef Kollmann (1885 – 1919 Bürgermeister) trieb die Entwicklung der Stadt entscheidend voran. Von 1891 bis 1935 ist Neu-Ulm eine kreisfreie Stadt und besitzt somit Rechte und Pflichten vergleichbar mit denen eines Landkreises. 1897 wird die Straßenbahnlinie zwischen den Bahnhöfen Ulm und Neu-Ulm eingeweiht. Eine weitere technische Errungenschaft ist die Wasserversorgung. Der Wasserturm, das Wahrzeichen Neu-Ulms, wird 1900 fertiggestellt.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Stadterhebung 1869

1869 | Stadterhebung

Am 29. September 1869 erhebt König Ludwig II. Neu-Ulm „in landesväterlichem Wohlwollen mit Rücksicht auf das rasche Emporblühen und die Bedeutung des Ortes“ in die Reihe der Städte des Königreichs Bayern.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Die Maximilian-Kaserne in Neu-Ulm um 1905

1858 | Neu-Ulm wird Garnisonsstadt

1858 zogen das 12. Infanterieregiment „Prinz Arnulf“, später die Chevauxlegers und die Fußartillerie in die Festungsanlage ein. Neu-Ulm wurde Garnisonstadt (von 1858–1918, 1934–1945 und 1951–1991).

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Neu-Ulmer Meilensteine
Stadtwappen, Ausschnitt, 1857 (StANU Mangold)

1857 | Stadtwappen

Der Gemeinde Neu-Ulm verlieh der König Maximilian II (Max II) am 3. Februar 1857 ein Wappen.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Neu-Ulmer Bahnhof, um 1876-1880

1853 | Neu-Ulm bekommt Eisenbahnanschluss

1853 erhielt Neu-Ulm die Eisenbahnverbindung nach Augsburg, 1854 mit dem Bau der Donaubrücke die Verbindung nach Stuttgart.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Grundsteinlegung der Bundesfestung am 18. Oktober 1844 auf der bayerischen Seite. Guache von Johann Conrad Eckardt

1841 | Die Bundesfestung kommt

Die Entwicklung der Stadt wurde durch den Beschluss der Frankfurter Bundesversammlung von 1841, in Ulm eine Bundesfestung zu errichten, entscheidend forciert. Neu-Ulm wurde Brückenkopf der „größten Festungsanlage Europas“, der Bundesfestung Ulm. König Ludwig I. setzte durch, dass die Planung für die Festung auf bayerischer Seite genügend Raum für die Anlage einer Stadt bot.

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Neu-Ulmer Meilensteine
Urkataster 1823, Ausschnitt

1811 | Die Entstehung Neu-Ulms

Neu-Ulm ist eine junge Stadt. Sie verdankt ihre Entstehung den großen Veränderungen nach den Napoleonischen Kriegen.

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US-Army in Neu-Ulm
Wiley_Barracks, 1986

1955 | US-Stützpunkt

Dieser Plan, angefertigt in den 1980er-Jahren zum Zweck von Renovierungsmaßnahmen zeigt die Gebäude der US-amerikanischen Truppen in Neu-Ulm. Um alle Pläne und Maßnahmen zuordnen zu können, waren die Gebäude schon seit den 1950er-Jahren durchnummeriert. Konventionelle Straßennahmen und Hausnummern gab es auf dem Stützpunkt nicht.

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US-Army in Neu-Ulm
Raststätte Memmingerstraße, ehemalige US-Kantine (Prasser)

1951 | Die ehemalige Kantine

Die ehemalige Kantine, in der die Werktätigen verköstigt wurden, die beim Bau des amerikanischen Stützpunktes beteiligt waren, stand direkt vor dem späteren Haupttor des Wiley. Als die Bauarbeiten abgeschlossen waren, diente das Gebäude noch viele Jahre als Raststätte für Durchreisende: Die Bundesstraße entlang des Wiley war bis zur Inbetriebnahme der Autobahn eine der Hauptachsen für den Reiseverkehr in die Alpen und in den Süden.

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US-Army in Neu-Ulm
In Bau befindlicher Wasserturm im Wiley

1951 | Versorgungsstruktur

Bis heute eines der Wahrzeichen des Wiley als auch der Stadt Neu-Ulm: Der US-Wasserturm.

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US-Army in Neu-Ulm
Die Kirche im Wiley (Griesinger)

ab 1950 | Wiley

Zu Beginn der 1950er-Jahre waren die Schranken noch kleiner. Über die Jahre hinweg, spätestens aber mit dem Einzug der Pershing-Atomsprengköpfe wurde das Wiley immer mehr zum Hochsicherheitsgelänge, und das kleine Pförtnerhäuschen am rechten Bildrand musste einem massiveren weichen.

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US-Army in Neu-Ulm
Bau der Wiley Turnhalle

1952 | Bau der Wiley-Turnhalle

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Militärgelände von den amerikanischen Truppen genutzt und fortwährend ausgebaut.

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US-Army in Neu-Ulm
Luftbild 1960, Wiley Süd und Ulmer Hofgut

1951 | Die Ansiedlung des US-Militärs

In der ehemaligen deutschen Kaserne, der Ludendorff-Kaserne, befand sich bis 1951 zunächst ein Auffanglager für so genannte „displaced persons“, also Menschen, die ihre Heimat verloren hatten.

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US-Army in Neu-Ulm
Amerikaner landen in Neu-Ulm, 1945

1945 | Kriegsende

Nach den verheerenden Luftangriffen des Zweiten Weltkrieges auf die Doppelstadt rückten die US-Truppen Ende April 1945 zunächst in Ulm ein, und überquerten am 25.4. die Donau mittels einer Schwimmbrücke aus „Kriegsbrückengerät“ auf der Höhe von Offenhausen.

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US-Army in Neu-Ulm
Exerzierplatz, Luftaufnahme 1944

1873 | Exerzierplatz

Ab 1873 wurde um die Ulanenlinde herum ein Exerzierplatz geschaffen.

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US-Army in Neu-Ulm
Die Ulanenlinde

1805 | Ulanenlinde

Alles begann mit der sogenannten Ulanenlinde, die vor den Toren der Stadt Ulm, denn Neu-Ulm existierte noch gar nicht, in Folge der Schlacht um Elchingen im Jahre 1805 gepflanzt wurde. Wann genau ist nicht überliefert.

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