Seit mehr als 15 Jahren gehören die Geschichtsstelen zum Stadtbild von Neu-Ulm und der Ortsteile. Mittlerweile gibt es auf mehr als 100 Stelen Informationen zu historischen Orten, Gebäuden oder Personen. Ebenso auch zu besonderen Ereignissen und Anekdoten. All diese Inhalte können Sie nun online abrufen.
Initiiert wurden die Stelen von der damaligen Archivleiterin Janet Loos. Ab sofort stellt die Stadt Neu-Ulm die Inhalte auch digital auf einer virtuellen Karte zur Verfügung.
Die neue digitale Funktion ist Teil der Neu-Ulmer Stadtgeschichts-Webseite. Diese wurde 2020 während der Corona-Pandemie eingerichtet und seitdem kontinuierlich erweitert. Auf der virtuellen Karte lassen sich die Standorte der Geschichtsstelen gezielt ansteuern. Nutzerinnen und Nutzer können in die einzelnen Bereiche hineinzoomen und die jeweiligen Standorte auswählen. Anschließend wird der Inhalt der dort tatsächlich aufgestellten Stele als PDF angezeigt und kann auch für die private Nutzung gespeichert werden.
Für die digitale Aufbereitung mussten die Druckdateien der historischen Stelen vereinheitlicht und sämtliche Standorte einzeln mit ihren GPS-Koordinaten über OpenStreetMap erfasst werden. Die Umsetzung wurde vom Stadtarchiv begleitet. (würde ich streichen, weil im Grunde ich das gemacht hab 😊)
„Mit der digitalen Karte machen wir die Geschichte unserer Stadt noch leichter zugänglich. Unser Ziel ist es, das Wissen, das durch die Geschichtsstelen und weitere Projekte des Stadtarchivs entsteht, dauerhaft zu bewahren und jederzeit abrufbar zu machen – egal wo auf der Welt man sich gerade befindet“, sagt Peter Liptau, der stellvertretende Leiter des Stadtarchivs. Auch vor Ort, an den Standorten der einzelnen Stelen, hat sich etwas getan: Alle Geschichtstafeln wurden mit einem QR-Code versehen, der direkt zur virtuellen Karte auf der Webseite führt. Im Zuge der Aktion wurden die Stelen außerdem gereinigt und auf mögliche Schäden überprüft.
Zeitstrahl